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Dienstag, 10. August 2010
Für ein neues Restaurant sucht der Hamburger Sternekoch Christian Rach nach einem passenden Team.
In seiner neuen Real-Life-Doku "Rachs Restaurantschule" bietet der erfolgreiche Restauranttester ab dem 30. August zwölf Arbeitssuchenden im Alter von 17 bis 44 Jahren die Chance ihres Lebens – auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag in einem neuen Restaurant.
Christian Rach: "Ich biete den Leuten eine echte Jobperspektive – wir sind hier nicht zum Vergnügen, sondern es wird hart gearbeitet, damit wir auch danach Erfolg haben." Denn die Auszubildenden bekommen nichts geschenkt. Sie erhalten eine Chance, die sie nutzen müssen. Denn sonst kann ihre Zeit in Rachs Restaurantschule auch ganz schnell beendet werden.
| Genre | Coaching-Show |
| Produktionsfirma | Eyeworks Entertainment GmbH |
| Produktionszeitraum | Mai – Juli 2010 |
| Produktionsort | Hamburg |
| Sendedatum |
Start: Montag, 30. August, um 20.15 Uhr |
| Ausstrahlungen | Acht Folgen |
"Rachs Restaurantschule" – ab Montag, 30. August 2010, um 20.15 Uhr, weitere Folgen ab Montag, 6. September, um 21.15 Uhr
Restauranttester Christian Rach hat einen neuen Job: Er wird zum Ausbilder für 12 Menschen im Alter von 17 bis 44 Jahren, die alle nach einer neuen Perspektive in ihrem Leben suchen und jetzt ihre einmalige Chance auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten. Sternekoch Christian Rach bildet die jungen Menschen in allen wichtigen Berufssparten auf dem Weg zu einem erfolgreichen Restaurant aus. Gemeinsam mit ihnen wird das Restaurant zuerst renoviert, dann ein Konzept erarbeitet - so erleben die Arbeitssuchenden jeden Schritt bis zur Eröffnung.
Die 12 Arbeitssuchenden haben nur einen Wunsch: Sie wollen in der Gastronomie arbeiten. Dazu gehören alle Bereiche eines Restaurants: Vom Kochen über den Service bis zu den eher ungeliebten Arbeiten "hinter den Kulissen". Nach zwei Monaten Lernzeit wird das neue Lokal "Slowman" mit neuem Team eröffnet – mit den Azubis, die bis zum Ende dabei bleiben und einen der begehrten Ausbildungs- oder Arbeitsverträge bekommen werden.
Natürlich kommen bei Christian Rach neben kulinarischen Spezialitäten auch die privaten Probleme und Sorgen der Arbeitssuchenden, die jetzt alle in Hamburg leben, auf den Tisch. Denn Christian Rach ist in allen Belangen, ob beruflich oder privat, Ausbilder und Ansprechpartner für alle.
"Rachs Restaurantschule" – ab Montag, 30. August 2010, um 20.15 Uhr, weitere Folgen ab Montag, 6. September, um 21.15 Uhr
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Can (18) aus Esslingen Can wurde bisher nie wirklich gezwungen, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Noch genießt er den Welpenschutz bei seinen Eltern und seinen beiden älteren Brüdern. Er ist sehr daraufbedacht, in jeder Hinsicht auf seine Mitmenschen einen guten Eindruck zu machen. Wenn man ihn sieht, kann man glauben, dass er einen Großteil seiner Freizeit vor dem Spiegel verbringt. Nun will er zeigen, dass mehr in ihm steckt. Er hat regelmäßig im Jugendhaus in Esslingen für 6-8 Jugendliche gekocht und will nach mehreren erfolglosen Bewerbungen nun unbedingt eine Lehre als Koch machen. In Rachs Restaurantschule sieht er seine Chance, durchzustarten und vom verwöhnten Küken zu einem verantwortungsbewussten jungen Koch zu werden. |
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Jasmina (22) aus Salzwedel Jasminas Traum ist ein Job in der Gastronomie. Sie hat schon einige Erfahrung im Servicebereich vorzuweisen und liebt den Kontakt und Umgang mit Menschen. Bei Kollegen ist sie wegen ihrer fröhlichen Art überaus beliebt. Sie wuchs auf dem Bauernhof auf, wo sie von ihren Eltern stets Rückhalt bekam, sich frei zu entfalten und wo sie ihr positives Denken lernte. Rachs Restaurantschule möchte sie vor allem nutzen, um weiter im Gastronomiebereich zu arbeiten – sie kann sich nichts anderes vorstellen. Und eines Tages möchte sie ihr eigenes, kleines Restaurant besitzen – am liebsten in einer Großstadt, wo nicht jeder jeden kennt und alles über den anderen weiß. |
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Tim (29) aus Buxtehude Tim brach seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ab, weil er lieber mit Freunden um die Häuser ziehen wollte. Über das Hamburger Rotlichtmilieu geriet er auf die schiefe Bahn und wurde wegen Betrugs zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Die Zeit dort nutzte er jedoch sinnvoll, um eine Kochlehre zu machen. Wegen guter Führung wurde er nach drei Jahren entlassen und jobbte seitdem in verschiedenen Restaurants und im Veranstaltungsmanagement. Dort sah er allerdings keine Perspektive, da er keine Festanstellung bekam – daher jetzt der Neustart: Tim kocht sehr gerne und experimentiert dabei mit Lebensmitteln und Rezepten. Zu seinen Eigenkreationen zählt u. a. gekochter Apfel mit Balsamico-Schokoladen-Chili. In Rachs Restaurantschule möchte Tim beweisen, dass er ein kreativer und zuverlässiger Koch ist. |
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Angelika (44) aus Solingen Angelika fühlt sich an den Herd berufen – vor allem motiviert durch die vielen Kochshows im Fernsehen. Zuletzt hat sie als Küchenhilfe gearbeitet, doch ihr großer Traum ist es, von einem Sternekoch zu lernen und mit ihm zusammen in einer schönen Restaurantküche zu arbeiten. Sie möchte auf gar keinen Fall als Hartz IV-Empfängerin auf dem Abstellgleis landen. So sieht Angelika in Rachs Restaurantschule ihre große Chance, aus ihrer kleinen Wohnung in Solingen mit ihrer riesigen Teddysammlung rauszukommen und in ein neues Leben zu starten. |
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Paul (18) aus Köln Paul hatte in seiner Jugend alle Freiheiten, die man haben kann. Als Sohn aus gutem Hause musste er bisher nie groß arbeiten. Je weniger Spaß ihm die Schule machte, desto mehr wuchs seine Begeisterung fürs Kochen. Wenn Paul am Herd steht, achtet er sehr auf Qualität, der Preis steht erst an zweiter Stelle. Auch bei allen anderen Dingen in seinem Leben sind Paul Marken und Qualität das Wichtigste – trotzdem gibt er mit seinem privilegierten Lebensstil, bei dem Geld keine Rolle spielt, nicht an. So ist er sich bewusst, dass ein Job in der Gastronomie extrem anstrengend sein kann. Er will sich in Rachs Restaurantschule in allen Bereichen weiterbilden und auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, um weiterzukommen. |
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Collin (28) aus Hamburg Collin hat nur knapp den Hauptschulabschluss geschafft und sich dann im Hamburger Nachtleben mit Türsteher- und Barkeeper-Jobs über Wasser gehalten. Die Liebe zum Thaiboxen hat ihm oft im Leben Halt gegeben – so wurde der Boxclub, in dessen Hinterzimmer er lange Zeit wohnte, nach der Trennung seiner Eltern und dem Rausschmiss bei seiner schwangeren Freundin zeitweise zu seiner neuen Heimat. Eine Ausbildung hat Collin bisher nicht gefunden, doch in Rachs Restaurantschule sieht er nun seine vielleicht letzte Chance auf einen Neustart, motiviert durch seine gastronomischen Erfahrungen und die anstehende Geburt seines Kindes, dem er ein guter Vater sein möchte. |
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Rena (20) aus Gelsenkirchen Rena hat trotz ihrer zuletzt aussichtslosen beruflichen Situation eine positive Grundeinstellung zum Leben. Nach ihrem Hauptschulabschluss hat sie in verschiedenen Jobs gearbeitet, aber keiner konnte sie auf Dauer begeistern. Seit rund zwei Jahren ist sie nun beschäftigungslos, lebt von Hartz IV und ist hoch motiviert, etwas Neues anzufangen, das sie wirklich interessiert. Denn sie weiß: Ihre Motivation und ihr Engagement übertragen sich schnell auf die Menschen in ihrer Umgebung. Jetzt will sie Rachs Restaurantschule bestehen, um einen festen Job in der Gastronomie zu bekommen und allen zu beweisen, dass sie auf eigenen Füßen stehen kann. |
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Nourddine (17) aus Erfurt Nourddine wollte schon immer Koch werden. Er hat anderes ausprobiert, doch Handwerker und Tontechniker waren dann doch nicht seine Welt – so hat er bereits mehrere Jobs geschmissen. Aber er ist kritikfähig und versucht aus seinen Fehlern zu lernen. Seinen Frust baut er entweder im Fitnessstudio ab oder er rappt zusammen mit einem Freund. Gemeinsam schreiben sie seit drei Jahren eigene Lieder und vertonen sie auch selbst. Das Kochen hat Nourddine von seiner Mutter gelernt. Nun möchte er seine Kreativität in Rachs Restaurantschule beweisen und dem Team zeigen, welch großes Talent er hat. |
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Nina (18) aus Hamburg Nina konnte aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft die Höhere Handelsschule nicht abschließen und jobbte daher zuletzt als Snackverkäuferin bei der Bahn. Doch sie will mehr – direkten Kundenkontakt und edle Gerichte als Gesamtkunstwerk anbieten. Mit einem festen Job in der Tasche könnte sie außerdem mit ihrem Sohn auf eigenen Beinen stehen und wäre nicht mehr auf die Hilfe der Eltern und Freunde angewiesen. Obwohl sie glaubt, mit fast 19 schon zu alt für eine Ausbildung zu sein, will sie in Rachs Restaurantschule ihre Chance nutzen und eine Ausbildungsstelle bekommen. |
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Jonny (18) aus Hamburg Jonny hatte als Kind nur Unsinn im Kopf. Seine Kindheit verbrachte er mit Mutter und Schwester in ganz Deutschland. Mit seiner Familie zog er mehrfach um, bis er in Hamburg eine neue Heimat fand – und eine Gang, mit der er auf Raubzüge ging und dafür zweimal zu Arbeitsstunden verurteilt wurde. Seine Schwester gab ihm schließlich den Tipp, sich in der Gastronomie zu bewerben und er landete bereits mit der ersten einen Volltreffer: Er begann eine Ausbildung in dem Restaurant, das jetzt Christian Rach für seine Restaurantschule übernommen hat. Jonny möchte ebendort jetzt seine Ausbildung fortsetzen, um seinem großen Traum, später im Ausland zu arbeiten, näher zu kommen. |
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Jennifer (17) aus Heinsberg Jennifer ist eine Kämpfernatur. Es traf sie umso mehr, als ein Arbeitsunfall während der Probezeit mit langem krankheitsbedingtem Ausfall dafür sorgte, dass ihr die Ausbildung zur Köchin gekündigt wurde. Seitdem war sie permanent auf der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz, den sie nun in Rachs Restaurantschule gefunden zu haben glaubt. Jennifer reizt vor allem die Aussicht auf das Erlernen qualitativ hochwertiger Gerichte. Eine Großküche kommt für sie nicht in Frage. Sie stellt sich ein gehobenes Restaurant mit stets frischen Zutaten und einem Menu à la carte für ihren Neustart vor. |
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Marco (19) aus Berlin Marco wusste schon mit sechs Jahren, dass er Koch werden will. Zu seinem Wunschberuf inspirierte den orientierungslosen, aber hilfsbereiten jungen Mann seine Oma, zu der er eine enge Beziehung hat und mit der er am liebsten zusammen wohnen möchte. Aufgrund seiner schlechten Schulbildung hatte er immer Probleme bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz – mehr als 100 Bewerbungen blieben erfolglos. Zuletzt arbeitete er in einem Supermarkt, um seine Schulden abzubauen. Doch Marco will sich nicht unterkriegen lassen. Mit seiner Rap-Musik verarbeitet er sein Leben und seine Probleme. In Rachs Restaurantschule will er endlich seinen Traum vom Koch wahr werden lassen. |
"Rachs Restaurantschule" – ab Montag, 30. August 2010, um 20.15 Uhr, weitere Folgen ab Montag, 6. September, um 21.15 Uhr
| Wie kamen Sie auf die Idee zu dem Format? |
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Wir alle schimpfen permanent auf die Politik. Wir alle sind unzufrieden, wir nörgeln und der gesellschaftliche Anspruch wächst immer mehr, aber die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wird immer geringer. Das zieht sich leider, meines Erachtens, gleichmäßig durch alle Bevölkerungsschichten. Ich sage, wir als Unternehmer haben nicht nur eine Verantwortung, auszubilden, sondern auch zu bilden. |
| Inwieweit fließen Ihre eigenen Vorstellungen von einem Restaurant in die Sendung ein? |
| Ich kann mich natürlich bei dem, was ich mache und tue, nie von meinen eigenen Vorstellungen loslösen, d.h. die eigenen Erfahrungen, die eigenen Werte und das eigene Können sind natürlich immer Grundlage der Handelns. So auch hier bei "Rachs Restaurantschule". |
| In Ihrer neuen Sendung sind Sie nun Ausbilder – wie gefällt Ihnen der neue Job? |
| Ich bin nicht nur Ausbilder, sondern auch Arbeitsplatzbeschaffer. Das ist nichts Neues für mich, ich handle seit Jahren nach dieser Maxime. |
| Wie und wo war damals Ihre Restaurantschule, d.h. welche Erinnerungen haben Sie an Ihre eigene Ausbildungszeit? |
| Vermutlich war ich wie alle. Irgendwann denkt man „Was soll das? Das Ganze ist doch sinnlos.“ Oder man fängt an, die Dinge zu hinterfragen und es ergibt sich eine Bocklosigkeit. Ich glaube, erst durch das Überwinden dieses inneren Schweinehundes kommt man zur eigenen Stärke. Ich wusste, dass ich manchmal Dinge tun musste, die nicht unbedingt meinem Drang nach Freiheit, Freude und Spaß entsprachen. |
| Was ist die größte Schwierigkeit auf dem Weg zu einem erfolgreichen eigenen Restaurant? |
| Es muss ja nicht immer das eigene Restaurant sein. Das ist eine grundfalsche Annahme, d.h. das Glücklichsein im Berufsleben muss nicht deckungsgleich Selbstständigkeit bedeuten. Entscheidend ist, dass man mit dem, was man tut, wirklich zufrieden ist. Dass man sagt „ich gehe gerne dorthin, wo ich arbeite“. |
"Rachs Restaurantschule" – ab Montag, 30. August 2010, um 20.15 Uhr, weitere Folgen ab Montag, 6. September, um 21.15 Uhr
