Dienstag, 14. Juli 2009
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich erstmals offiziell gegen die national und international geplanten Werbebeschränkungen ausgesprochen.
Mit Blick auf den Schutz der Verbraucher werden auf nationaler wie europäischer Ebene seit Jahren Werbeverbote für bestimmte gesundheits- oder umweltgefährdende Warengruppen diskutiert. Themen wie die Beschränkung der Alkoholwerbung stehen aktuell im Fokus der Öffentlichkeit.
Der BDI nahm nun Stellung zu dieser Diskussion und forderte eine Versachlichung der Debatte. Der Verband verweist auf das Leitbild des verantwortlich handelnden Verbrauchers – der sich durch Werbung und sonstige Quellen über Produkte informiert, jedoch eigenverantwortlich seine Konsum-Entscheidungen trifft. Der BDI hebt die Funktionen der Werbung hervor und beschreibt die Auswirkungen, die diese Werbeverbote auf Medien und Kulturwirtschaft haben würde.
Die Mediengruppe RTL Deutschland begrüßt den Ansatz einer seriösen Debatte in der Breite anstelle emotional aufgeladener Diskussionen über einzelne Branchen oder Produktbereiche. Im Rahmen einer übergreifenden Gesamtstrategie wird sie die gemeinsamen Interessen der Werbewirtschaft weiter unterstützen und sich im redaktionellen Rahmen sowie in seiner Öffentlichkeitsarbeit für eine ausgewogene Berichterstattung starkmachen, die auch Risiken und wirtschaftliche Folgen weitergehender Einschränkungen angemessen berücksichtigt.
Weitere Informationen zur Thematik finden Sie hier in dem Positionspapier des BDI und im oben bereitgestellten TV-Beitrag des Senders n-tv mit Dr. Tobias Schmid, Leiter des Bereichs Medienpolitik bei RTL Television, im Experteninterview zum Thema Werbeverbote.
| Titel | aktualisiert | Größe | Format |
|---|---|---|---|
| Positionspapier des BDI zur Werbefreiheit | 09.07.2009 | 26 KB |