Dienstag, 14.07.2009
Werbung für Lebensmittel, Alkohol, Elektrogeräte und Finanzdienstleistungen soll – wenn nicht verboten – so doch eingeschränkt werden. Auf Initiative der Mediengruppe RTL und der Bertelsmann AG wendet sich mit dem BDI nun erstmals ein Organ der Gesamtwirtschaft gegen weiter zunehmende Restriktionen.
Schon längst betreffen die Diskussionen um Werbeverbote nicht mehr einzelne Industrien, sondern die gesamte Wirtschaft. Aus diesem Grund hat sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) im Juni mit einem Positionspapier zur Werbefreiheit an die Öffentlichkeit gewandt und nachdrücklich eine Versachlichung der Debatte gefordert.
In der Tat helfen bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme wie Alkoholismus und Fettleibigkeit Werbeverbote nicht weiter – Werbung zielt auf Konsum ab, nicht auf Missbrauch – sie entziehen aber den Medien, die sich dieser Themen redaktionell annehmen, die finanzielle Grundlage. Vor diesem Hintergrund sollten alle Beteiligten von Unternehmen über Medien bis hin zur Politik alternative, zielführende Wege diskutieren.
Weitere Informationen zum Thema, die Stellungnahme des BDI im Wortlaut sowie einen TV-Beitrag von n-tv finden Sie in unserer Rubrik "IP Impulse".