Dienstag, 30.06.2009
Am 1. Juli 2009 wird die Reichweitenmessung der AGF an die Sehgewohnheiten der Zuschauer angepasst. Sie enthält fortan sowohl Daten zur Außer-Haus-Nutzung als auch zur zeitversetzten Nutzung aufgenommener Fernsehsendungen.
Bei der Messung der zeitversetzten Nutzung werden Sendungen ausgewiesen, die sowohl von analogen Videorekordern als auch von DVD-Rekordern und Festplattengeräten aufgenommen werden. Bei der Außer-Haus-Nutzung wird gemessen, wenn ein Gast eine Sendung in einem anderen TV-Haushalt anschaut – egal ob "live" oder "zeitversetzt".
Nach der Ausweisung digitaler Fernsehprogramme im Jahr 2003 ist das die nächste Stufe in Richtung einer möglichst kompletten Erfassung der täglichen Fernsehnutzung – weitere werden folgen.
Wie genau funktioniert die Messung, und wie sehen die AGF-Daten ab dem 1. Juli 2009 aus? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen in der Rubrik Mediaforschung & Services.