IP Deutschland

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Television Keyfacts

Dienstag, 17. November 2009

"Television 2009": Fernsehen im Herzen der Europäer

Zum 16. Mal liefert die Studie "Television 2009 – International Key Facts" von IP und RTL Group spannende Informationen rund ums Fernsehen in Europa, Japan und den USA.


Die aktuelle Ausgabe unterstreicht einmal mehr: Das klassische Fernsehen bleibt trotz neuer Verbreitungstechnologien und konkurrierender Online-Angebote der Alltagsanker und das Leitmedium der Bevölkerung. Denn Fernsehen behauptet seine dominierende Stellung als meistgenutztes Medium, und die erwachsenen Zuschauer in Europa verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher. Im Vergleich zu 2007 ist die Sehdauer pro Person und Tag 2008 europaweit um 3 Minuten gestiegen, seit 2000 gab es sogar eine Steigerung um 19 Minuten.

Spitzenreiter unter den Vielsehern ist Serbien – nicht nur in Europa, sondern auch weltweit. Damit wurde seit der Erhebung der "Television Key Facts" ab 1994 zum ersten Mal die hohe Sehdauer in den USA noch übertroffen. Die Serben verbringen täglich 302 Minuten vor ihrem Fernseher und somit 4 Minuten mehr als die US-Amerikaner. In Westeuropa finden sich die Vielseher eher in den südlichen Ländern, angeführt von Griechenland mit einer Sehdauer von 264 Minuten, Italien mit 244 Minuten und Spanien mit 238 Minuten.

Die Schweizer bilden eine Ausnahme: Mit nur 166 Minuten versammeln sie sich wesentlich kürzer vor dem Fernseher als die Zuschauer in ihren Nachbarländern. Deutschland liegt mit 221 Minuten exakt im westeuropäischen Mittelfeld. In Skandinavien bleibt der Fernsehkonsum weit unter dem europäischen Schnitt: Die Dänen und Isländer sehen täglich durchschnittlich 175 Minuten, die Norweger 174 Minuten und die Schweden sogar nur 170 Minuten fern.

  1. TV ist und bleibt die Lieblingsfreizeitbeschäftigung der Europäer. Besonders Unterhaltungs- und Event-Shows wie die "Got Talent"-Formate (in Deutschland: "Das Supertalent" bei RTL) oder "Farmer Wants A Wife" (in Deutschland: "Bauer sucht Frau" bei RTL) ziehen immer mehr Zuschauer vor den Bildschirm. Zu den erfolgreichsten Serien weltweit gehören die US-Formate "CSI", "CSI: Miami", "CSI:NY" und "Desperate Housewives". Unerreichter Quoten-Spitzenreiter beim Sport war 2008 natürlich die Fußball-Europameisterschaft.

Die Verbreitung von digitalem Fernsehen geht unaufhaltsam weiter: 2008 ist sie in Europa weiter auf 43 Prozent durchschnittlich angestiegen. Allerdings vollzieht sich die Entwicklung in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Allen voran schreitet Finnland mit einer nahezu vollständigen Digitalisierung. Seit der Abschaltung des analogen terrestrischen Signals im September 2007 und des analogen Kabels im März 2008 empfangen seit 2008 98 Prozent der finnischen Haushalte digitales Fernsehen. Großbritannien liegt mit 86 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von Frankreich mit 78 Prozent. Schlusslichter im gesamteuropäischen Vergleich sind Mazedonien (0,7 Prozent) und Serbien (4,7 Prozent). Die stärkste Entwicklung von 2007 bis 2008 machte Tschechien mit einer Steigerung von 44 Prozentpunkten (von 14 auf 58 Prozent).

Die rasende technische Entwicklung und Digitalisierung bietet den Zuschauern neue Wege wie "Catch-up TV" und zeitversetzte Nutzung, um auf die gewünschten Inhalte zuzugreifen. Dabei bleibt TV aber mit Abstand das beliebteste Medium. Mit seiner einzigartigen Position im Herzen nahezu jedes europäischen Wohnzimmers und dem Bedürfnis der Zuschauer nach "Lean-back"-Unterhaltung und dem Live-Erlebnis wird das TV-Gerät das unangefochtene Zentrum des Fernseherlebnisses bleiben – daran lassen die Zahlen der „Television Key Facts“ wenig Zweifel.

Erscheinungsweise jährlich
487 Seiten
300 Euro Schutzgebühr (Für buchende Kunden von IP Deutschland ist die Studie kostenlos erhältlich.)

Eine gedruckte Version der Broschüre können Sie über das Bestellformular für Kunden oder Bestellformular für Gäste anfordern.
 

 

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