Dienstag, 20. April 2010
Involvement schafft Wirkung: Eine neue Gattungsstudie aus Kanada belegt das Wirkungsplus von TV-Werbung gegenüber anderen Mediengattungen.
Biometrisch gemessene Daten und Day-After-Recalls zeigen, dass Fernsehspots die Zuschauer deutlich mehr emotional involvieren und stärker wirken können als Printanzeigen, Radio- oder Online-Werbung. Das belegt eine neue intermediale Vergleichsstudie aus Kanada, die das Institut Innerscope Research aktuell im Auftrag des TVB (Television Bureau of Canada) durchgeführt hat.
Die "Media Effectiveness Study" will belegen, dass nur jene Botschaften Einstellungen verändern und Verhalten beeinflussen können, die besonders stark involvieren. Dafür wurden in einem kontrollierten Testsetting verschiedene biometrische Daten bei der jeweiligen Nutzung der Mediengattungen erhoben, welche die emotionalen Reaktionen der Testpersonen auf die Werbung aufzeigen. Ergänzend wurde die Werbewirkung per Day-After-Recall erhoben. Zwei zentrale Ergebnisse der Forschung: Werbespots im Fernsehen involvieren 5,5-mal mehr als Zeitungsanzeigen und werden im Day-After-Recall fünfmal besser erinnert als Online-Display-Werbung.
Die detaillierte Studie finden Sie in dem untenstehenden PDF-Dokument.
| Titel | aktualisiert | Größe | Format |
|---|---|---|---|
| Media Effectiveness Study | 04.03.2010 | 2.297 KB |