IP Deutschland

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Weihnachten

Donnerstag, 1. März 2007

„Das wünsch’ ich mir! Und das! Und das!“

Was wünschen sich Kinder eigentlich - und was davon bekommen sie? Antworten liefert die aktuelle IP-Studie "Familien und Weihnachtsgeschenke 2006".


Christkind, Weihnachtsmann oder doch die Eltern? Wer den Kindern die Geschenke bringt, ist für viele der kleinen Konsumenten ein spannendes Mysterium. Doch wenn sie dann mit leuchtenden Augen über die bunt verpackten Berge herfallen, zählt nur noch die Erfüllung möglichst vieler Wünsche. Fallen die „Aaahs“ und „Ooohs“ aber nur mager aus, stehen auch die Eltern vor einem Mysterium. Wunsch und Erfüllung liegen manchmal recht weit auseinander. Doch was wünschen sich Kinder eigentlich - und was davon bekommen sie?
Bereits zu Weihnachten 2004 hatte IP Deutschland Wünsche der Kinder und ihre Erfüllung untersucht. In der aktuellen Studie zu Weihnachten 2006 befragte das Institut iconkids & youth für IP Deutschland kurz nach Weihnachten 807 Kinder zwischen 4 und 13 Jahren zu diesem Thema.
Dabei fällt zunächst eine ungeheure Bandbreite an Wünschen auf, aber auch die hohe Übereinstimmung mit den tatsächlichen Geschenken unter dem Weihnachtsbaum. Ganz oben auf der Wunschliste der Kids stehen „Sportgeräte und Zubehör“ (36 Prozent), „Computer, Konsolen und Spiele“ (34 Prozent) sowie „Kleidung, Schuhe und Accessoires“ (30 Prozent). Während aber Sportgeräte und Zubehör in allen Altersgruppen und bei allen Geschlechtern gleichermaßen angesagt sind, gibt es ansonsten deutliche Schwerpunkte: Ein klares Jungen-Thema sind Computer, Konsolen und Spiele (eher Ältere) sowie „Konstruktionsspielzeug“ (eher Jüngere). Mädchen dagegen träumen von „Puppen und Stofftieren“ (eher Jüngere) und von „Kleidung, Schuhen und Accessoires“ (eher Ältere).
Bei den Wünschen zeigt sich der hohe Stellenwert von Fernsehwerbung: Nach Auskunft der Kinder stehen TV-Spots nach dem persönlichen Umfeld („bei Freunden gesehen“) und dem Shopping-Angebot in den Geschäften („im Geschäft gesehen“) als Quelle für ihre wichtigsten drei Weihnachtswünsche an dritter Stelle.
Enttäuschungen erleben Kinder an Weihnachten nur selten. Lediglich bei teurer Technik bleiben einmal Wünsche unerfüllt, so beispielsweise bei Fernsehgeräten, Kameras, DVD- oder CD-Playern und bei Computern, Konsolen und Spielen. Auch der Wunsch nach „Haustieren“ wird von Eltern (verständlicherweise) nur zögerlich erfüllt. Es gibt jedoch auch Dinge, die Kinder ohne ausdrücklichen Wunsch bekommen. Dazu zählen Süßigkeiten/Essen, Bücher/Zeitschriften und Geld.
Einen erstaunlichen Sonderstatus nehmen jedoch Kleidung, Schuhe und Accessoires ein. Mit 53 Prozent der Nennungen steht diese Kategorie einsam an der Spitze der Geschenke, und zwar bei Jungen, Mädchen und in fast allen Altersgruppen gleichermaßen (Ausnahme: 3- bis 4-Jährige). Insbesondere die Älteren und Mädchen bekommen sehr häufig Kleidung. Doch darunter fällt heutzutage nicht mehr die „praktische“ warme Unterwäsche für den Winter, sondern coole Markenklamotten!
Bleiben nach der großen Bescherung dennoch Dinge auf dem Wunschzettel der Kinder übrig, hilft immer noch das Geldgeschenk weiter. 38 Prozent der Kinder bekommen Geld zu Weihnachten, wobei dies vor allem für die Älteren gilt. Gespart wird dabei nur selten: 60 Prozent der 10- bis 13-Jährigen wollen ihr Geld ausgeben oder haben es bereits getan. Jungen erfüllen sich dann häufig doch noch ihren Wunsch nach Computer, Konsole oder Spielen. Und was kaufen sich Mädchen? Richtig: Noch mehr Kleidung!

 

 
Titel aktualisiert Größe Format
IP-Studie "Familien und Weihnachtsgeschenke 2006" 29.04.2009 217 KB

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