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Begriffserklärungen

Medialexikon

In der Media- und Werbewelt gibt es viele Begriffe, die wir für Sie an dieser Stelle erläutern möchten.


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Sollten Sie einen Begriff vermissen, schicken Sie uns doch einfach eine E-Mail.

  • A.C. Nielsen

    Global tätiger Forschungsdienstleister. Betreibt in Deutschland unter anderem das "Nielsen Single Source-Panel", in dem Kauf und Mediennutzung in den selben Haushalten gemessen wird. Das Tochterunternehmen "Nielsen Media Research" erfasst die Werbeschaltungen in allen Medien und errrechnet aus diesen Schaltungsinformationen und den Preislisten der einzelnen Werbeträger die "Brutto-Werbeaufwendungen" aller Medien (siehe auch AdEx-Daten). Die Brutto-Werbeaufwendungen nach Nielsen sind in jeder Ausgabe des I-Punkts enthalten.

  • Abdikativ

    Abdikativ ist ein Hinweis zum Ende der gesponserten Sendung ("Diese Sendung wurde Ihnen präsentiert von ...")

  • Abspannsplit

    Zeitgleiche Ausstrahlung des Format-Abspanns und Werbung durch Bildschirmaufteilung, Beispiel: RTL - Abspann "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten", ca. 65% des Bildschirms TV-Werbespot (mit Ton), ca. 35% des Bildschirms Abspann des Formats (ohne Ton).

  • Abstandsregel

    Der Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Werbeunterbrechungen muss laut Rundfunkstaatsvertrag mindestens 20 Minuten betragen. Im Fernsehen ausgestrahlte Kinospielfilme dürfen bei einer Mindestdauer von 45 Minuten bereits einmal unterbrochen werden. Zulässig sind ebenfalls Teilbelegungen (Splitscreens) des gezeigten Bildes, vorausgesetzt die Werbung ist vom restlichen Programm optisch eindeutig getrennt und dementsprechend als solche gekennzeichnet. Diese Teilbelegungen gelten allerdings nicht als Unterbrecherwerbung und sind folglich nicht von der Abstandsregelung betroffen.

  • Access-Primetime

    Die Zeitschiene zwischen 17.00 und 20.00 Uhr.

  • ACTA

    Das Institut für Demoskopie Allensbach führt seit 1997 die Allensbacher Computer- und Telekommunikations-Analyse (ACTA) [www.acta-online.de] durch, um die Ausbreitung der neuen Technologien in den privaten Haushalten, die Entwicklung der Nutzung und die Auswirkungen auf das Informations- und Konsumverhalten zu dokumentieren.

  • Ad-hoc-Studie

    Ad-hoc-Studien sind Untersuchungen, die darauf ausgelegt sind, ein aktuell anstehendes Problem schnell zu lösen, z.B. ob ein neues Produkt oder eine neue Verpackung vom Verbraucher akzeptiert wird.

  • ADC

    Der ADC (Art Directors Club) [www.adc.de] ist ein Verein der Kommunikationsbranche mit Sitz in Berlin. Der 1964 gegründete Verein hat derzeit 365 Mitglieder und 111 fördernde Mitglieder aus den kreativen Bereichen. Außer der Interessenvertretung seiner Mitglieder gehören die Verbesserung kreativer Leistungen und die Nachwuchsförderung zu seinen wichtigsten Aufgaben.

  • AdEx-Daten (Advertising Expenditure Measurement)

    Früher: Nielsen S+P Daten. Nielsen Media Research erfasst die Werbeschaltungen in allen Medien und errrechnet aus diesen Schaltungsinformationen und den Preislisten der einzelnen Werbeträger die Brutto-Werbeaufwendungen aller Medien (siehe auch AdEx-Daten). Diese "AdEx-Daten" sind differenziert nach Wirtschaftsbereichen, Produktgruppen und –familien sowie Firmen und Marken aus. Sämtliche Daten sind tages-, wochen- und monatsbezogen verfügbar. Eine Zusammenfassung der Top-Branchen finden sich in jeder Ausgabe des I-Punkts.

  • Advertorial

    Redaktionelle Werbung. Kompositum aus "Advertisement" (Anzeige, Werbung) und Editorial (redaktioneller Artikel), d.h. eine Anzeigenwerbung, die in redaktioneller Optik erstellt wird.

  • AE-Provision

    AE steht für Annoncen-Expedition, eine alte Bezeichnung für Anzeigenmittler oder Werbungsmittler. Daher stammt auch der Begriff AE-Provision (Agenturprovision).

  • Affinität

    Indexwert über die Zielgruppennähe z. B. eines Mediums oder Programms. Ein Index von 110 bedeutet beispielsweise, dass die Sehbeteiligung einer bestimmten Zielgruppe um 10 % höher liegt als die Sehbeteiligung der Gesamtnutzerschaft. Berechnung: Reichweite in der Zielgruppe (absolut) x 100 / Reichweite in der Vergleichszielgruppe (absolut) = Affinität (%)

  • Agenturrabatt

    Für die von einer Agentur erteilten Aufträge gewährt die IP einen Agenturrabatt in Höhe von 15% auf das Rechnungsnetto, d.h. auf die Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer, nach Abzug von sonstigen Rabatten, aber vor Skonto. Details zur Gewährung des Agenturrabatts sind in unseren AGB geregelt.

  • AGF

    Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (Mitglieder: ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 Media AG und die von ihnen vertretenen Senderfamilien) hat die GfK-Fernsehforschung mit der Erfassung der Fernsehnutzung in Deutschland beauftragt. Diese Daten sind im Werbemarkt als gültige Währung für die TV-Planung anerkannt. Die AGF (www.agf.de) erteilt Lizenzen zur Datennutzung an andere Sender, an Agenturen und Werbungtreibende sowie Datenverwerter.

  • AGIREV

    Die Arbeitsgemeinschaft Internet Research e.V. (AGIREV) www.agirev.de wurde als eingetragener Verein im Mai 2001 von neun großen Online-Vermarktern gegründet. Die AGIREV hat sich zum Ziel gesetzt, fachlich kompetent und unabhängig von Individual-Interessen praxisnahe Standards in der Internet-Forschung zu setzen und dem Online-Werbemarkt planungsrelevante Daten zur Verfügung zu stellen.

  • AGOF

    Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) www.agof.de wurde im Dezember 2002 gegründet. Der Verein setzt sich zusammen aus allen Mitgliedern der AGIREV, Auftraggeberin des Online-Reichweiten-Monitors (ORM), und den Trägern und Lizenznehmern der Arbeitsgemeinschaft @facts sowie weiteren führenden Online-Vermarktern. Aufgabe und Zweck der AGOF ist es, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und praxisnahe Standards in der Internet- und Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Ziel ist es, die neue einheitliche Reichweiten-Währung als Basis für die Online-Mediaplanung im Markt zu etablieren.

  • Allensbacher Werbeträger - Analyse (AWA)

    Das Institut für Demoskopie Allensbach erstellt einmal pro Jahr die Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA), die die Mediennutzung sowie das Konsumverhalten und die Einstellungen Erwachsener ab 14 Jahre erhebt. Die AWA unterscheidet sich von der MA durch niedrigere Fallzahlen, ein anderes Verfahren zur Stichprobenziehung der Befragten sowie durch weit reichende Fragen zu Lifestyle-, Produkt- und Markenverwendung.

  • ALM

    Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland. Siehe DLM.

  • Antizyklische Werbung

    Wenn ein Unternehmen in konjunkturschwachen Phasen entgegen den Markttrend in Werbung investiert, um so Marktanteile zu gewinnen, spricht man von antizyklischer Werbung. In der Regel wird in absatzstarken Zeiten der Werbeeinsatz verstärkt und in absatzschwachen Zeiten der Werbeeinsatz zurückgenommen.

  • Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF)

    Die AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) als Kooperation von vier Senderfamilien (ARD, ZDF, RTL, Pro Sieben Sat.1) und ihren Familienmitgliedern ist Auftraggeber und oberstes Kontrollorgan für die Ermittlung und Vermarktung der offiziellen TV-Forschungsdaten in Deutschland. In allen Gremien der AGF sind ebenfalls Vertreter der Lizenzsender sowie von Agenturen und Werbekunden vertreten.

  • Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA)

    Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Siehe Media-Analyse (MA).

  • Audience Flow

    Der Audience Flow bezeichnet die Zuschauerbindung eines Senders. In einer Audience-Flow-Analyse ist erkennbar, welcher Anteil der Seherschaft einer Sendung von der vorherigen Sendung übernommen werden konnte.

  • Audiotex - Werbespot (ATX)

    Werbung für Angebote über Servicerufnummern, z.B. Angebote zu Gewinnspielen, DRTV oder anderen Sprachdienstleistungen (0190-Nummern).

  • Ausschöpfung

    Die Ausschöpfung (genauer: der Ausschöpfungsgrad) ist das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl der Haushalte, die in eine Stichprobe eingeflossen sind (durchgeführte Interviews) und der Anzahl aller kontaktierten Haushalte (Stichprobengröße). Eine mangelhafte Ausschöpfung würde die Repräsentativität einer Stichprobe gefährden.

  • Auswertungssysteme

    Spezielle Software zur Mediaplanung und Mediakontrolle, wie zum Beispiel Plan-TV 2000, TV Control oder auch pc#tv.

  • Awareness

    Bekanntheitsgrad.



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